Mehr Individualität für Hotels durch moderne Netzwerkkonnektivität

Fachwissen

 

Seit seiner Gründung im Jahr 2012 ist „The Student Hotel“ (TSH) als Bauträger und Hotelbetreiber tätig. In Europa gibt es aktuell mehr als 16 Standorte – unter anderem in Berlin, Wien und Amsterdam –, weitere 26 sind in den kommenden zwei Jahren geplant. Wie der Name schon aussagt, bietet TSH Studentenunterkünfte an. Es stellt seinen Besuchern aber auch Arbeitsräume, Co-Working-Spaces, Lifestyle-Umgebungen und Tagungsräume zur Verfügung. TSH hat den Anspruch an sich, die Räumlichkeiten für die Kunden je nach Standort oder Jahreszeit individuell zu gestalten. Dafür hat es nach einer passenden Technologielösung gesucht. Mit dem Netzwerkanbieter Aruba ist es nun möglich, jeden Standort flexibel und dennoch konsistent an die Anforderungen der Besucher anzupassen und die Verwaltung von LAN, WLAN, WN, VPN und Firewall zu verbinden.

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Klares Anforderungsprofil

Das Anforderungsprofil war klar umrissen: Die neue Lösung solIte durch Technologieintegrationen die technische Grundlage für das Hotel- und Gastgewerbe von morgen legen und die Konsolidierung der Netzwerkverwaltung mit einem Anbieter und einer einzigen Architektur ermöglichen. Unabdingbar war auch eine möglichst einfache Netzwerkinstallation, um die Neueröffnung von Standorten zu beschleunigen. Schließlich sollte mit Blick auf die Besucher eine sichere Netzwerkkonnektivität rund um die Uhr gewährleistet sein. Das Konzept von TSH erhebt den Anspruch, mehr als ein klassisches Hotel zu sein. Um ihm gerecht zu werden, ist ein entsprechend moderner technischer Ansatz notwendig. So ist es beispielsweise möglich, die von den einzelnen Standorten generierten Daten als Grundlage für laufende Service- und Raumverbesserungen zu nutzen. „Wir entwickeln uns ständig weiter und sind diversifizierter als die meisten anderen Betreiber", so Henk Jan Boer, Director of IT Infrastructure & Support bei The Student Hotel. „Es liegt in unserer DNA, neue Dinge auszuprobieren.

Mehrdimensionale Hospitality-Erlebnisse schaffen

Was zunächst wie ein Widersprung klingt, ist für TSH allerdings der Schlüssel zum Erfolg. Das Unternehmen möchte gleichzeitig die Vorteile der Standardisierung nutzen, sich aber auch an die örtlichen Gegebenheiten der Besucher anpassen. Eine stabile Interkonnektivität zwischen den Standorten und der Zentrale ist dafür ein wichtiger Hebel. „Wir wollen Räume viel flexibler nutzen", erläutert Mark Liversidge, Chief Digital & Experience Officer bei The Student Hotel. „Die Herausforderung für mich selbst und die Technologiegruppe besteht darin, die besonderen Bedürfnisse und Möglichkeiten der einzelnen Standorte zu verstehen. Daten bilden das Herzstück dieser Entscheidungen. Mithilfe von Technologie können die TSH-Objekte multidimensional sein. Konnektivität auf jedem Zentimeter jeder Immobilie ist von grundlegender Bedeutung.“

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Schnellere Standorteröffnungen

Die Eröffnung neuer Hotels ist nach wie vor ein langwieriger Prozess. Zwischen der Unterzeichnung des Vertrags und der Eröffnung eines Standorts können zwei Jahre vergehen. Ein durchgängiges Konzept für das Netzwerk bringt nur marginale Vorteile im Hinblick auf die Geschwindigkeit der Installation. Es kann die Dinge jedoch erheblich vereinfachen. Dazu vermerkt Henk Jan Boer: „Das Schöne an Aruba ist, dass wir alles vorkonfigurieren können und dann nur noch den Knopf drücken müssen. Hoteleröffnungen in Wien und Delft und ein Upgrade in Amsterdam waren für uns völlig neue Erfahrungen. Sie waren viel unkomplizierter." Diese betriebsbereite Lösung erfordert weniger Ressourcen und hilft dabei, Kapazitäten in höherwertige Aufgaben umzuleiten. „Die letzten beiden Wochen vor der Eröffnung sind immer eine Herausforderung", sagt Henk Jan Boer. „Wenigstens haben wir jetzt ein saubereres Verfahren."

Optimierung der Gästeservices durch den Einsatz neuester "PropTech"

"PropTech" bedeutet Property Tech. TSH verfolgt diesen Ansatz konsequent. Die Gäste können selbst einchecken, es gibt eine App, um den Zimmerservice zu bestellen oder Meetingräume zu buchen, und die Häuser verfügen über intelligente Türen und Schließfächer. Laut Mark Liversidge geht es darum, die Customer Experience der von Airlines anzugleichen. Dort können die Fluggäste alle benötigten Dienstleistungen im Voraus mit ihrem Mobiltelefon abrufen und mit einem „digitalen Schlüssel" ankommen. Dazu können auch Angaben über andere Gäste und Veranstaltungen in der Nähe gehören. Alles ist darauf ausgerichtet, das Kundenerlebnis zu optimieren – unabhängig davon, ob es sich um Hot-Desker, Studenten, Eventveranstalter oder lokale Start-ups handelt. Um das mobile, digitale Erlebnis voranzutreiben, muss das Unternehmen an der Spitze des dynamischen "PropTech"-Sektors bleiben. Die Fähigkeit zur Integration von externen Systemen ist in diesem Zusammenhang sehr wichtig. „Eine der Stärken der Architektur von Aruba beruht darauf, dass sie offen ist. Das bedeutet, dass wir neue Technologien je nach Bedarf integrieren können", fügt Mark Liversidge hinzu. Somit ist die Entwicklung einer Plattform möglich, auf der neue, digitale Dienste für Gäste und Abläufe angeboten werden können.

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Einheitliche Infrastruktur und Verwaltung über ein einziges Portal

Die Aruba Edge Services Platform (ESP) bietet dem Student Hotel die erforderliche Konsistenz, Integration und dennoch das Maß an Skalierbarkeit und Elastizität, um die richtige Netzwerkkapazität, Leistung und Sicherheit für jeden neuen Standort bereitzustellen. Das Netzwerk bildet ein einheitliches Access-Netzwerk und unterstützt die Konnektivität für Wireless Access Points und andere Geräte wie CCTV-Kameras. Die vollständige Wireless-Abdeckung wird durch eine Vielzahl von Aruba Wi-Fi 5 und 6 Access Points mit unterschiedlich hoher Dichte für öffentliche Bereiche, Gäste und Arbeitsplätze gewährleistet. Die Zugangspunkte sorgen für eine einheitliche kabelgebundene und kabellose Konnektivität im Raum. Die Installation, Konfiguration und Verwaltung der gesamten Infrastruktur wird über Aruba Central vereinfacht. Basierend auf einer cloudnativen Microservices-Architektur bietet Central ein einheitliches Management über ein einziges Portal. Es gewährleistet eine Zero-Touch-Installation über alle Standorte hinweg, die zentral und mit geringen Ressourcen vor Ort gesteuert wird. „Im Grunde gewährleistet Aruba die essentielle Konnektivität. Es ist ein Fundament von höchster Qualität", so Mark Liversidge. „Die Software-Services von Aruba ermöglichen uns die Überwachung, Verwaltung und Optimierung der Verbindungen.“

Fazit und Ausblick

Die Partnerschaft mit Aruba und die Bedeutung des Netzwerks als intelligentes Medium stehen im Mittelpunkt der langfristigen Strategie von TSH. Das Unternehmen ist sich darüber im Klaren, dass Flexibilität der richtige Weg ist, um die aktuellen Herausforderungen des Hospitality-Sektors zu meistern und auf Unsicherheiten reagieren zu können. TSH kann die Nutzung seiner Standorte ändern und unterschiedliche Zielgruppen schnell und effizient ansprechen. Durch die Abschaffung aller MPLS-Verträge (Multiprotocol Label Switching) ließen sich die Kosten erheblich senken.

„Unser Haus in Amsterdam ist die meiste Zeit des Jahres auf Studenten ausgerichtet, aber wenn die Universitäten im Sommer schließen, können wir auf Urlauber umstellen", erläutert Mark Liversidge. „Oder wir können mehr Platz schaffen, um die wachsende Nachfrage der Hot-Desker zu decken, die ein sicheres, kollegiales Arbeitsumfeld suchen. Dank der Aruba-Plattform können wir unsere Räume viel intelligenter und flexibler nutzen."


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Bildquelle: saalbach.com Christian Wöckinger

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