FIBONA GmbH stellt auf 2-G-Zugangsbeschränkungen für LÉGÈRE HOTELS und LÉGÈRE EXPRESS um

Fachwissen

 

Weg frei für flächendeckende 2G-Regeln – am Morgen des 19. November stimmte nun auch der Bundesrat dem neuen Infektionsschutzgesetz einstimmig zu. Während der Bund die Verantwortung für Corona-Maßnahmen immer mehr in die Hände der jeweiligen Länderparlamente legt, stellt die Wiesbadener FIBONA GmbH schon jetzt einheitliche Regeln für ihre Hotels auf und beschränkt deutschlandweit den Zugang zu ihren Business- und Designhotels auf Gäste mit vollständigem Impfschutz oder nachgewiesener Genesung.

legere hotels koellmann

Wir haben mit Geschäftsführer Sven J. Köllmann, der die FIBONA GmbH in zweiter Generation führt, über die Auswirkungen der neuen Regelungen auf die Hotelbranche gesprochen.

INTERVIEW

Redaktion: Herr Köllmann, Sie haben sich schon frühzeitig dazu entschieden, den Zutritt zu Ihren LÉGÈRE HOTELS auf Geimpfte und Genesene zu beschränken. Warum sind Sie diesen Schritt gegangen?

Sven J. Köllmann: Wir haben bereits frühzeitig darüber diskutiert, dass eine 2G-Regel für 99 % der Gäste akzeptabel sein wird und dass wir so noch mehr Sicherheit bieten können. Als die öffentlichen Diskussionen konkreter wurden, haben wir schnellstmöglich gehandelt, damit unsere Gäste, die von dieser Änderung betroffen sein könnten, mehr Zeit zum Reagieren haben.

Redaktion: Schon seit Beginn der Pandemie arbeiten Sie stetig an Ihrem Hygienekonzept und versuchen, den Aufenthalt Ihrer Gäste so kontaktlos wie möglich zu gestalten. Wie genau funktioniert das?

Sven J. Köllmann: Wir haben uns die verschiedenen Bereiche eines Hotels vorgenommen und gemeinsam eruiert, wo Risiken liegen könnten. Gemeinsam mit dem Housekeeping haben wir ein entsprechendes Hygienekonzept erarbeitet und frühzeitig implementiert. Dies beginnt mit unseren Desinfektionsstationen und geht bis zur hygienisch verpackten TV-Bedienungen. Wir konnten zudem frühzeitig FFP2-Masken bestellen und haben für unsere Gäste Desinfektionsfläschchen zur Verfügung gestellt. Wer will, kann zudem sein Frühstück auch auf dem Zimmer oder to go genießen oder in unseren Express Hotels die Möglichkeit zum kontaktlosen Ein- und Auschecken nutzen.

Redaktion: Das heißt, geschäftlich Reisende, die trotz der aktuellen Lage weiterhin regelmäßig unterwegs sind, können in Ihren Häusern bedenkenlos Meetings abhalten?

Sven J. Köllmann: Ja, das ist nach unserem Konzept bedenkenlos möglich. Man kann hier noch eine höhere Sicherheit erreichen, wenn sich die Teilnehmer einer Konferenz testen. Das ist natürlich freiwillig. Viele Studien haben aber gezeigt, dass Hotels aufgrund ihrer Hygienekonzepte zu den „sichersten“ Orten zählen.

Redaktion: Haben Sie Bedenken, dass mit der neuen 2G-Regel Gäste Ihren Hotels fernbleiben werden?

Sven J. Köllmann: Der überwiegende Anteil (also größer 98 %) unserer Gäste ist geimpft. Wir können diesen überwältigenden Anteil aus unserer Sicht nicht gefährden. Hier gilt Sicherheit vor Kommerz.

Redaktion: Wie ist die LÉGÈRE Hotelgruppe bisher durch die Pandemie gekommen?

Sven J. Köllmann: Da unser Unternehmen ein konservativ aufgestelltes Familienunternehmen ist, konnten wir das Unternehmen stabil durch diese stürmische See segeln. Wir haben zusätzlich zu den Unterstützungen des Staates auch viel Support unserer Partner erhalten. Es gilt nun, durchzuhalten und handlungsfähig zu sein, wenn diese Pandemie ein Ende findet, und das werden wir sein.

Redaktion: In der Hotelbranche wird diskutiert, ob ein erneuter Lockdown nicht besser für das Gewerbe wäre, da es so wenigstens zu Entschädigungszahlungen kommen würde. Wie sehen Sie das?

Sven J. Köllmann: Die Überbrückungshilfe III wird ja nun aller Voraussicht nach verlängert, was wir sehr begrüßen. Die Ausgestaltung über den 31.12. hinaus ist aber noch nicht bekannt. Die Hilfe ist zwar im Antragsverfahren komplex, aber wenn sie die Unternehmen erreicht auch entsprechend fair dotiert. Diese Hilfe hat nichts damit zu tun, aus welchen Bereichen die Buchungen kommen.

Redaktion: Denken Sie, dass die 2G-Regel in allen Hotels gelten sollte und dass sie ausreicht, um Gäste und Mitarbeiter zu schützen?

Sven J. Köllmann: Sie gilt ja nun in allen Hotels, wir halten diesen Schritt für unumgänglich.

Redaktion: Können Sie sich eine Verschärfung der Maßnahmen auf eine 2G Plus-Hygieneregel vorstellen, sollte sich die aktuelle Situation verschlimmern?

Sven J. Köllmann: Das ist nach heutigem Stand nicht mehr auszuschließen.

Redaktion: Was raten Sie Gästen, die momentan noch unentschlossen sind, ob sie eine Reise buchen sollten?

Sven J. Köllmann: Hier schlagen zwei Herzen in unserer Brust. Auf der einen Seite glauben wir, dass unsere Hotels ein sicherer Ort für unsere Gäste sind. Auf der anderen Seite verstehen wir, dass entsprechende Kontaktbeschränkungen für die Bevölkerung unumgänglich sind – es ist also eine ganz persönliche Entscheidung. Wir unterstützen jedoch jeden dabei, sich mit einer COVID 19 Impfung seine persönliche Freiheit wiederzuerlangen und dabei auch die Schwachen in der Gesellschaft zu schützen.


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